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Geld sparen durch Hard- und Software-Standards: Ein kurzer Überblick in fünf Punkten

Seit Jahren läuft der Trend dazu, in Betrieben die Hardware- und Software-Systeme zu standardisieren. Doch immer noch klingt der Begriff oft vage. Was bedeutet dies also für einen Betrieb, der einen solchen gemeinsamen Standard einführen will?

1. Klug wählen spart Geld

Bereits bei der Anschaffung fallen die ersten Vorteile einer einheitlichen Ausrüstung auf. Bei einem gut gewählten Standard der Hard- und Software, spart man sich viel Mühe und Zeit. Setup und Rollout können hier Uniform gelöst werden. Das Onboarding muss nur einmal vorbereitet werden und kann sich auf ein Setup konzentrieren.

2. Der gemeinsame Nenner

Allerdings muss man auch hier einiges Beachten. Nicht jede Position wird die gleichen Anforderungen haben. Ein Mitarbeiter, der an Videos oder technischen Zeichenprogrammen arbeitet, wird Hardware mit viel Leistung brauchen. Andere Bürotätigkeiten werden vergleichbar eher weniger Grafik- oder Prozessorleistung benötigen. Hier muss sich ein Standard also an der höchsten Anforderung ausrichten oder es müssen Ausnahmen gemacht werden.

3. Die Organisation macht es

Auch beim Updaten von veralteter Hardware und Software hat ein uniformer Standard Vor- und Nachteile. Um fließend auf einen neueren Standard übergehen zu können, ohne den Workflow unnötig zu beeinflussen, müssen in einem Rollout oft viele Geräte gleichzeitig vorbereitet und verteilt werden. Dies ist belastend für die IT-Abteilung und kann Kostenspitzen verursachen. Doch insgesamt kann ein Standard auch hier Arbeit sparen. Denn wie bei der ersten Anschaffung muss der neue Standard nur einmal gewählt werden. Provisorische Übergangslösungen, welche Zeit und Geld kosten, müssen verringert eingesetzt werden.

Wer gut organisiert ist, kann durch einen klugen Standard also schon bei der Anschaffung profitieren.
Doch wie funktioniert das Ganze im laufenden Betrieb?

4. Easy Support

Ein schlagkräftiges Argument für Standards ist der dadurch entstehende leichtere Support. Schon nach kurzer Zeit können Fehler- und Problemkataloge erstellt werden, die alle häufig vorkommenden Schwierigkeiten abdecken. Auch Ersatzgeräte können einfacher zur Verfügung gestellt und schon im Voraus vorbereitet werden.

Ein weiteres Argument für die Unifizierung von Software ist der geringere Datenverlust zwischen den Systemen. Niemand kann vergessen, etwas von einer Cloud oder Festplatte in eine andere zu übertragen, wenn man bereits eine gemeinsame Lösung besitzt. Ordnung zu halten, mag logisch klingen, kostet allerdings oft viele zusätzliche Ressourcen.

5. Standards können die Flexibilität testen

Ein limitierender Faktor eines Standards kann jedoch die Hardwaregebundenheit mancher Programme sein. Ausgewählte Tools bestimmen oft die möglichen Lösungsansätze eines Problems. Nicht jede Softwarelösung unterstützt wiederum jede Teamstruktur und beeinflusst ausschlaggebend alle möglichen Prozesse. Hier wird oft argumentiert, das zu enge Standards ein agiles Vorgehen hindern.

Ein Beispiel aus eigenem Haus

Als Kurzes Beispiel: Bei Taledo scheint (fast jedem) die gleiche Benutzeroberfläche auf gleichwertiger Hardware entgegen. Dies ermöglicht einem kleinem Team von Mitarbeitern, blitzschnell auf Hardware oder Software-Probleme zu reagieren. Dank gemeinsamer Cloud-Lösungen bleibt selbst bei einem Ausfall der Datenverlust minimal.

Das IT- und Entwicklungs-Team hingegen benutzt als Ausnahme eine eigene Hardware-Lösung, um sich spezialisiert seinen Aufgaben zu stellen.

Zum Abschluss

Es ist also wichtig, nicht irgendeinen, sondern einen passenden Standard einzuführen. Denn wer falsch wählt, muss doppelt zahlen. Doch trotz der Probleme können die Vorteile überwiegen. Ganz gleich, ob bei der Anschaffung, beim Update oder im Betrieb: Überall kann Zeit und so auch Geld gespart werden. Besonders, sobald man anfängt, eine Firma etwas größer zu skalieren.

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