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Next Level Corporate Identity: Berliner Gründer lässt sich Logo des eigenen Unternehmens auf den Hals tätowieren

  • Der CEO und CO-Founder der digitalen Recruiting-Plattform Taledo trägt das Logo seines Unternehmens seit Ende März am Hals
  • Das gesamte Gründer-Team will nun nachziehen
  • Vorreiter Melikshah Ünver verspricht Benefits für Mitarbeiter und die Einführung des Onboarding-Tattoos

Der Gründer und CEO der Berliner Recruiting-Plattform Taledo, Melikshah Ünver, hat sich das Logo seines Unternehmens auf den Hals tätowieren lassen. Seit Ende März zieren drei Striche die Haut zwischen Schlüsselbein und Kinn. Die Mitgründer Marcel Poelker (CTO) und Mengühan Ünver (COO) waren zunächst skeptisch, wollen nun Mitte April nachziehen.

“Ich trage Taledo im Herzen, warum also nicht auch öffentlich auf meiner Halsschlagader. Zudem gibt es wohl kein günstigeres als auch wirkungsvolleres Offline-Marketing-Instrument.” begründet Ünver seinen Schritt. ”Andere lassen sich das Logo ihres Fußballvereins oder ein Porträt des ersten Kindes stechen. Mein Baby ist mein Unternehmen.”

Zusatzleistungen für Tätowierte – Diese Benefits gehen unter die Haut

Der Berliner Unternehmen möchte sogar noch einen Schritt weitergehen und ein Vorteilsprogramm für die Mitarbeiter starten, die sich ebenfalls die Haut verzieren lassen. So stehen mehr Urlaubstage, Weiterbildungen oder Sachbezüge auf der Liste. Ein Freifahrtschein für schlechte Arbeit oder regelmäßiges Zuspätkommen soll das Tattoo nicht darstellen: “Bei Taledo zählt weiterhin in erster Linie Leistung. Selbst wenn ich oder einer meiner Mitarbeiter das Logo auf der Stirn tragen würde, wäre bei schlechter Performance ganz schnell Schluss.”

Ob die Körperverzierung obligatorisch für das mittlere Management wird, ist indes noch umstritten. Gründer Melikshah Ünver würde am liebsten einen Schritt weitergehen und ein Onboarding-Tattoo einführen: “Bei meinen Mitarbeitern setze ich neben Leistung auf Loyalität. Wer so eine drastische Einflussnahme auf seine äußere Erscheinung eingeht, den nehme ich gerne in mein Team auf.”

Was aber, wenn einer der tätowierten Mitarbeiter tatsächlich aus dem Unternehmen ausscheidet?

“Für eine Entfernung der Tätowierung müssen die Leute selbst aufkommen.” erläutert Ünver. ”Schließlich hat jeder Mitarbeiter in der Personalvermittlung die Chance auf hohe Provisionen.”

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