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5. Mai 2022

Alles neu macht der May: Taledo ernennt Michael May zum neuen Geschäftsführer

Alles neu macht der May: Taledo ernennt Michael May zum neuen Geschäftsführer

Seit Anfang Januar ergänzt Michael May, zuvor Business Angel, und bereits seit 2019 Mentor und Coach des Taledo-Managements, das Berliner recru!Tech als zweiter Geschäftsführer. Damit ist Taledo nicht das erste Start-up, das der gebürtige Bonner mit seiner Expertise im Unternehmertum, Technologie und Beratung unterstützt. Mehr als zehn eigene Gründungen und dutzende Investments begleitet der sportbegeisterte Rheinländer. Bei seinen Beteiligungen und Gründungen in den Bereichen Internet of Things, Telekommunikation, IT-Beratung und Recruiting spielt vor allem ein gemeinsamer Nenner eine große Rolle: der Mensch sowie die Verbindung von Mensch und Technologie. 

Lieber Michael, schön, dich als neuen Geschäftsführer von Taledo willkommen zu heißen. Was reizt dich besonders an deiner neuen Aufgabe?

Zuerst einmal möchte ich mich beim Gründerteam um Melikshah Ünver, seinem Bruder Mengühan, Marcel Poelker und Julius Cichon bedanken. Melikshah sagte mir richtigerweise: “Ich vertraue dir mein Baby an”. Diese unglaubliche Verantwortung trage ich mit größter Sorgfalt und Freude. Mit derselben Sorgfalt übernehme ich auch die Verantwortung für ein großes, aber vor allem diverses, internationales und – trotz des jungen Durchschnittsalters – unheimlich erfahrenes Team aus mehr als 70 KollegInnen. Ich hoffe, dass ich jeden einzelnen mit meiner langjährigen Erfahrung jeden Tag etwas weiterbringen kann – sowohl beruflich als auch persönlich.    

Darüber hinaus freue ich mich über das Vertrauen der 70 Privatinvestoren und werde meine langjährige Erfahrung als Unternehmer dafür einsetzen, die herausfordernden Ziele, die wir uns im Taledo-Team als stark wachsendes Unternehmen gesetzt haben, zu erfüllen.

Wachstum ist ein gutes Stichwort: Taledo ist aktuell auf starkem Wachstumskurs und der Recruitingmarkt ist spannend wie nie. Was sind, deiner Meinung nach, aktuell die größten Herausforderungen und Chancen für Unternehmen?

Was mich schon immer fasziniert hat und immer noch fasziniert: Technologie so einzusetzen, dass wir Menschen uns auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren können. Gerade die Zusammenstellung eines Teams oder die Entscheidung für einen neuen Arbeitsplatz ist hochgradig emotional. Schließlich geht es für ArbeitnehmerInnen nicht nur darum, ihre Lebensgrundlage mit ihrem Gehalt zu sichern. Sondern vielmehr darum, einer sinnstiftenden Tätigkeit nachzugehen und eine Verbindung mit der Tätigkeit, die 40 Stunden in der Woche ausgeübt wird, zu erlangen. Das halte ich für einen extrem wichtigen Faktor, denn nur mit echter Verbundenheit zum Job können Menschen glücklich sein. Zwar ist der Jobwechsel für mehr als ein Drittel der deutschen ArbeitnehmerInnen eine Option, aber vor den veralteten, analogen und auch intransparenten Bewerbungsprozessen schrecken viele Wechselwillige zurück.  

Auch ArbeitgeberInnen leiden unter diesen verstaubten Prozessen.  

Deshalb denke ich, dass tech-enabled Recruiting für beide Partien und damit für den ganzen Markt die zukunftsträchtigste Chance und zugleich Herausforderung ist. Doch wenn wir es schaffen, Technologie als Hilfsmittel einzusetzen und nicht gänzlich auf sie zu vertrauen, können wir diese Herausforderung meistern. Schließlich dient Technologie dem Menschen und nicht umgekehrt. Und das gerade in einer Zeit, in der das ausschließliche Wachstumshemmnis für Unternehmen die Suche und Rekrutierung von Teammitgliedern ist. Dieser Trend wird sich aus meiner Sicht massiv verstärken, sodass Taledo mit seinem Ansatz tech–enabled Service einen exponentiell steigenden Bedarf der Unternehmen adressiert.  

Spannende Einblicke! Was ist für dich das wichtigste bei der Arbeit in einem Start-up?

Mir war und ist immer, auch beim gesamten wirtschaftlichen Handeln, der Mensch, mit und für den wir agieren, am wichtigsten. Als Rheinländer lege ich viel Wert darauf, dass neben aller beruflichen Ernsthaftigkeit, viel Raum für persönliche Begegnung, ein herzhaftes Lachen und den ein oder anderen Spaß ist. Gerade die aktuelle Situation der Corona-Pandemie und unsere in ganz Deutschland und im Ausland verteilten Kollegen verleiten dazu, in Telefonaten und Videocalls die Arbeit nur noch auf der Sachebene zu erleben. Ich freue mich schon auf unser nächstes analoges Event in Berlin, mit allen KollegInnen – ähnlich wie letzten Sommer.

Zu guter Letzt: Wie sollten neuen Teammitglieder sein?

Im Grund genommen befinden wir uns auf einer Reise, die Vision von Taledo umzusetzen. Wichtig ist, dafür Leute zu finden, die mit uns gemeinsam die Reise unternehmen wollen, die im Rahmen ihrer Aufgabe bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, die den Sinn spüren und die Spaß haben, sich in einem diversen Team fachlich aber auch menschlich einzubringen und weiterzuentwickeln.  

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